So, 12. September 2021 lt. Programm lt. ·

Tag des offenen Denkmals 2021

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands und findet jährlich am zweiten Sonntag im September, in diesem Jahr also am 12. September,  statt. An diesem Tag öffnen bundesweit tausende historische Stätten grundsätzlich kostenfrei ihre Türen und machen somit auf die Bedeutung und den Erhalt unseres kulturellen Erbes aufmerksam. Besucher können an diesem Tag die kulturelle Vielfalt und bisher unbekannte Schätze ihrer Umgebung kennenlernen.

Seit 1993 wird der Tag des offenen Denkmals durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit koordiniert. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den „European Heritage Days” und ist eine eingetragene und geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Die Stadt Bassum ist mit einigen herausragenden Denkmälern von Anfang an dabei.

Programm Bassum 2021

Stiftskirche

Geöffnet von 14 – 17 Uhr, Ingrid Skripalle
Kirchturmführung um 14 u. 15 Uhr mit Brigitte Stein u. Bodo Heuermann

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Stift

Führung durch die Abtei um 14 u. 15.30 Uhr mit Klaus-Dieter Sprenger
Führung auf dem Stiftshügel im Außenbereich
nach Bedarf mit Christa Skubowius

 

Reisegarten Stiftspark

Führung mit Anni Wöhler-Pajenkamp
durch den historischen, naturnahen Park um 15 Uhr, Treffpunkt Schutzhütte

 

Alte Oberförsterei Neubruchhausen

Fotoausstellung von Fritz Kohnert, 11-17 Uhr
„Sägewerk Bösselmann in Neubruchhausen“

 

Wassermühle Neubruchhausen

Geöffnet von 11.00 bis 17.00 Uhr, Führungen nach Bedarf
Buchverkauf und Bratwurststand
Weiteres Speisen- und Getränkeangebot über das Restaurant “Zum Mühlenteich”

 

Bunker ehemaliges Warnamt II

Digitale Bunkerführung, www.warnamt.de

 

„Sein & Schein“

lautet das Motto zum Tag des offenen Denkmals® 2021

Denkmale sind vieles: Wissensspeicher, Geschichtenerzähler, Hingucker, Wohn- oder Lernort. Menschen wohnen oder arbeiten darin, Handwerk wird an ihnen erlernt, angewendet und weitergegeben. Sie zu erhalten und zu bewahren, macht Denkmalpflege zu einem gesellschaftsrelevanten Engagement. Vorausgesetzt: ihre Substanz wird gepflegt und nicht bloß ihr äußeres Erscheinungsbild.

Hinter Denkmalfassaden verbergen sich faszinierende Geschichten – das erleben alljährlich Millionen Besucher beim Tag des offenen Denkmals, den die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit koordiniert. Auch 2021 laden Denkmaleigentümer und haupt- und ehrenamtliche Denkmalpfleger am 12. September interessierte Besucher in ihre Denkmale ein. Das Motto „Sein und Schein – in Geschichte, Architektur und Denkmalpflege“ rückt die Handwerkskunst der Illusion in den Mittelpunkt.

Zur alltäglichen Erfahrung im 21. Jahrhundert gehören retuschierte Bilder, die Wirklichkeit und Täuschung fast ununterscheidbar machen. Dabei ist der gekonnte Einsatz des „Scheins“ nicht neu. Im Barock wurden Decken, Fenster und Fassaden „vorgetäuscht“, in der Antike erfreuten sich die Menschen an der Illusion in der Malerei. Ob Blendfassade, Quaderputz oder Rustizierung illusionistische Techniken sind keine moderne Erscheinung. Sie aufzuspüren, vorzuführen und zu erläutern ist ein Aufgabenfeld am Tag des offenen Denkmals 2021. Im Fokus steht die Frage, was Rekonstruktion und pure Fassadenerhaltung mit der Denkmalpflege zu tun haben. Im Gegenzug entgehen unscheinbare Denkmale häufig der echten Aufmerksamkeit des Betrachters.